Hinweise zum Trekking

 

 

Dromedartrekking oder Méharée

Während Sie bei einem Trekking hauptsächlich wandern und nur ab und zu auf einem der wenigen mitgeführten Dromedare reiten, haben Sie bei einem Dromedartrekking oder Méharée jederzeit die Möglichkeit zu reiten. Unsere Touren sind grundsätzlich Méharées, auch wenn wir sie der Einfachheit halber manchmal als Trekking bezeichnen. Ihre Karawane besteht aus reinen Gepäckdromedaren, die vor allem das Zelt und die Küchenutensilien tragen und Reittieren. Auch die Reittiere sind bepackt, aber nur so, dass Sie noch problemlos Platz zum Sitzen haben. Die Säcke auf beiden Seiten der Tiere, in denen Ihr Gepäck verstaut wird, bieten Ihnen die Möglichkeit die Beine aufzulegen. Auf einem unbepackten Tier sitzt es sich weit unbequemer.



Klima

In Südtunesien, d.h. in der nördlichen Sahara in der Zeit von Ende September bis Ende April / Anfang Mai werden Trekkingtouren durch geführt. 

Während es in den Monaten Oktober und April noch bzw. schon sehr warm sein kann (bis 35°/40°C), wird es in den Wintermonaten Dezember und Januar vor allem nachts mitunter recht kalt (Höchstwerte tagsüber bis zu 25°, nachts bis zu -5°C).

 

 

Schlangen und Skorpione

Schlangen und Skorpione sind wechselwarm, d.h. sie werden erst ab einer bestimmten Umgebungstemperatur aktiv. Ist es zu kalt, zum Beispiel im Winter fallen sie in eine Art Kältestarre.

In der Wüste Südtunesiens ist man in der Regel ab Oktober bis Ende April sicher vor Schlangen und Skorpionen. Da es natürlich auch von dieser Regel Abweichungen geben kann, empfiehlt es sich vor allem am Anfang und am Ende der kalten Jahreszeit die folgenden Regeln zu befolgen:

  • Festes Schuhwerk tragen und Nachts den Weg mit der Taschenlampe ausleuchten

  • Schuhe, Schlafsack, etc. vor Benützung ausschütteln, Taschen nicht offen stehen lassen

  • Keine bewachsenen Plätze als Schlafplatz suchen. Kleintiere ernähren sich von den Pflanzen und Schlangen und Skorpione wiederum von Mäusen und Käfern.

 

Schlafen

Auf allen Wüstentouren ist ein Berberzelt dabei. Diese Mehrpersonenzelte sind ohne Boden und werden entweder bei starkem Wind oder auf Ihren Wunsch hin aufgeschlagen. In windstillen Nächten suchen sich die Trekkingteilnehmer ihre Wunschdüne aus oder legen sich auf den von uns gestellten Campingmatratzen in die Nähe des Lagerfeuers unter den Wüstenhimmel. Da die Sterne in der Sahara zum Greifen nah scheinen, ist es eigentlich im Freien am Schönsten.



Wasser und andere Getränke

Sehr wichtig bei einer Wüstentour ist Wasser. Unsere Karawane zieht mit gefüllten Wasserkanistern los und füllt diese regelmäßig an Brunnen und Quellen auf. Dieses Wasser wird abgekocht zur Zubereitung von Tee und Kaffee benützt.

Vor der Fahrt in die Wüste wird Mineralwasser in Plastikflaschen eingekauft.

Von Zuhause mitgebrachte Vitamintabletten verbessern den Geschmack.

Wenn Sie auf die Tour andere Getränke mitnehmen möchten, sollten Sie diese bereits vorher einkaufen oder von Deutschland mitbringen.

 

 

Essen

Auf allen Touren werden Sie von unserem Begleitteam bekocht. Zum Frühstück gibt es Tee oder Kaffee, in Sand gebackenes Fladenbrot mit Marmelade und Streichkäse. Das Mittagessen ist meist kalt; zum Sandbrot vom Morgen wird zum Beispiel tunesischer Salat aus Gurken und Tomaten mit Tunfisch oder Salat aus gekochtem Gemüse mit Kartoffeln gegessen.

Das Abendessen wird am Lagerfeuer zubereitet und besteht aus typisch tunesischen Eintopfgerichten, zumindest am Anfang der Tour mit Lammfleisch. Für Vegetarier wird extra gekocht.Die Gerichte, die über dem Feuer zubereitet werden sind allesamt sehr schmackhaft.

Für zwischendurch empfiehlt es sich, Energiespender wie Müsliriegel dabeizuhaben. Trockenobst oder Nüsse ist auch gut geeignet.



Trinkgeld

Über Trinkgeld freuen sich alle, die eine Dienstleistung erbringen, also Fahrer, Reiseführer, Kamelführer usw..

Nach der Reise ist es üblich, dass in der Gruppe als Dankeschön und Anerkennung für das Begleitteam gesammelt wird.